Konzerte des Kulturkreises Juleum





Samstag, 29. September 2018, 20.00 Uhr

188. JULEUM KONZERT




Johann Baptist Vanhal (1739 - 1813) Sinfonie g-Moll
  
Joseph Haydn (1732 - 1809) Konzert für Violoncello und Orchester
Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb: 1
   
***  
   
Vaja Azarashvili (*1936) Konzert für Violoncello und Streichorchester
   
W. A. Mozart (1756 - 1791) Divertimento D-Dur KV 251 „Nannerl-Septett“


Maximilian Hornung, Violoncello
Bayerisches Kammerorchester
Johannes Moesus, Leitung



„…Hornung [ist] von einem anderen Stern. Ein Frühvollendeter, der die Abgebrühtheit eines Routiniers mit der Unbekümmertheit des Springinsfelds verbindet…“   (Die ZEIT)

Maximilian Hornung , Jahrgang 1986, wuchs in einer Musikerfamilie auf. Mit acht Jahren erhielt er seinen ersten Cello-Unterricht. Im Alter von 16 Jahren brach er die Schule ab, um sich ganz der Musik zu widmen. Er studierte bei Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas.
Im Jahr 2005 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb, 2007 den ARD Musikwettbewerb mit einem von ihm gegründeten Trio. Mit 23 Jahren erhielt er den Posten des ersten Solo-Cellisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Die Stelle gab er nach vier Jahren wieder auf, um sich ganz seinem solistischen und kammermusikalischen Schaffen zu widmen.

Mit außergewöhnlicher Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und musikalischer Reife eroberte Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien.

Als Solist konzertierte er mit so renommierten Klangkörpern wie den Wiener Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Bamberger Symphonikern, der Tschechischen Philharmonie und dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks. 2011 erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres, 2014 den Bayerischen Kunstförderpreis und 2015 den Europäischen Nachwuchspreis der Europäischen Kulturstiftung.



Das Bayerische Kammerorchester hat sich seit seiner Gründung 1979 mit innovativen Projekten ein spezifisches Profil erworben. Das Orchester besteht aus Berufsmusikern des mitteleuropäischen Raumes (Deutschland, Österreich, Tschechien), die sich immer wieder zu neuen Projekten als Kammerorchester sowie in verschiedenen Kammermusikensembles zusammen finden.
Die Pflege regionaler musikalischer Traditionen steht dabei unkonventionellen Aufführungen zeitgenössischer Musik und Projekten in musikalischen Grenzbereichen gegenüber. Das Ensemble arbeitet u.a. zusammen mit Jacques Loussier, Peter Schreier, Mikis Theodorakis, Arvo Pärt, Karl-Heinz Stockhausen und Pierre Boulez; im klassischen Bereich mit Solisten wie z.B. Albrecht Mayer, Andreas und Daniel Ottensamer, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung oder Daniel Müller-Schott.
Seit 2012 ist Johannes Moesus Chefdirigent des Orchesters.
Das Bayerische Kammerorchester wurde u.a. mit dem Bayerischen Staatsförderpreis, dem Friedrich-Bauer-Preis und dem Siemens-Kulturförderpreis ausgezeichnet. Neben eigenen Konzertreihen spielt das Bayerische Kammerorchester auf Konzertpodien Deutschlands und Europas und ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie der Kissinger Sommer, der Nymphenburger Sommer, das Mozartfest Würzburg, die Haydn Festspiele Eisenstadt, usw.

Konzertkarten: 34,00 €
Schüler: 9,80 €





Mittwoch, 24. Oktober 2018, 20.00 Uhr

189. JULEUM KONZERT






Weltklasse im Wettbewerb

Seit 1991 lädt die Stiftung Niedersachsen alle drei Jahre herausragende, junge Violinisten aus der ganzen Welt zum „Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb“ nach Hannover ein. Der Wettbewerb bietet einen einzigartigen Einblick in die aktuelle Szene junger Weltklasse-Geiger.
Zu dem weltweit höchstdotierten Violinwettbewerb sind 35 Geigerinnen und Geiger im Alter von 16 bis 27 Jahren eingeladen.

Wer das Semifinale erreicht hat, gehört zu den “Besten der Besten“. In der Konzertreihe “Zu Gast in Niedersachsen“ treten diese Semifinalisten an ausgesuchten Orten in einem Duo-Konzert auf. Mit ihrem Engagement ehrt die Stiftung Niedersachsen das Andenken des Ausnahmemusikers Joseph Joachim (1831 - 1907), der in Hannover eine künstlerische Heimat fand.

Konzertkarten: 34,00 €
Schüler: 9,80 €





Sonntag, 18. November 2018, 20.00 Uhr

190. JULEUM KONZERT




Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) Sinfoniesatz c-Moll   MWV N 14
  
Robert Volkmann (1815 - 1883) Serenade d-Moll (mit Solocello) Op. 69
  
Niels Wilhelm Gade (1817 - 1890) Novellette für Streicher Nr. 1 Op. 53
  
*** 
  
Gaetano Donizetti (1797 - 1848) Sinfonia d-Moll
  
Hector Berlioz (1803 - 1869) “La mort d'Ophélie” - Ballade H. 92A
 (Bearbeitung für Cello und Streicher)
  
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersinfonie Nr.7 d-Moll MWV N7




Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Peter Bruns, Leitung und Violoncello

"Das derzeit spannendste Projekt in der Musikstadt Leipzig."   (Leipziger Volkszeitung)

Ob Konzertbesucher oder Vertreter der Presse, wer auch immer dieses Ensemble in den nunmehr 15 Jahren seines Bestehens erlebt hat, ist begeistert von dem Ausdruckswillen, der Homogenität und der überschwänglichen Musizierfreude. Mit dem weltweit renommierten Cellisten Peter Bruns verbindet das Ensemble eine langjährige Zusammenarbeit.

Peter Bruns, Violoncello
Künstlerische Glaubwürdigkeit und interpretatorische Authentizität, klangliches Temperament und präzise, nuancierte Tongebung zeichnen sein Spiel aus: Peter Bruns zählt zu den führenden deutschen Cellisten.
Solokonzerte und Recitals führten Peter Bruns in die renommiertesten Musikzentren sämtlicher Kontinente; immer wieder ist er Solist vieler bedeutender Orchester, so arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Colin Davis und Bruno Weil zusammen. Die Auseinandersetzung mit der Musiksprache verschiedener Stile und Epochen führte zu enger Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles. Peter Bruns spielt auf einem Instrument von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand.

Felix Mendelssohn Bartholdy hat als Komponist, Pianist und Dirigent das europäische Musikleben des 19. Jahrhundert entscheidend geprägt und revolutionierte darüber hinaus den Konzertbetrieb; er war Kosmopolit und einer der ersten internationalen „Klassik-Stars“. Während seiner erfolgreichsten Jahre lebte er in Leipzig und pflegte von hier aus seine zahlreichen Beziehungen und Freundschaften in ganz Europa. Das Programm „Mendelssohn als Kosmopolit“ spiegelt wider, wie sehr der Komponist von seinen internationalen Bekanntschaften beeinflusst wurde und wiederum wechselseitig beeinflusst hat.

Konzertkarten: 34,00 €
Schüler: 9,80 €





Samstag, 15. Dezember 2018, 20.00 Uhr

191. JULEUM KONZERT




Franz Schubert (1797 - 1828)   -  die Perlen seiner Schaffensphasen
  
 Streichquartett g-Moll D 173
  
 Quartettsatz c-Moll D 703
  
 Streichquartett d-Moll D 810
 "Der Tod und das Mädchen"




Gewandhaus-Quartett Leipzig
Seit seiner Gründung im Jahr 1808 setzte das Gewandhaus-Quartett seine Tätigkeit ohne Unterbrechung bis zur Gegenwart fort. Es ist somit eines der ältesten Streichquartettensembles der Welt und mit Sicherheit das einzige, das einen so langen Zeitraum überdauert hat.
Neben den Auftritten im eigenen Haus konzertierte das Quartett mit großem Erfolg auf Kammermusikfestivals in vielen Ländern Europas, in Japan, den USA und Südamerika.
Im Juni 2006 gastierte es auf Einladung des spanischen Königs Juan Carlos in Madrid und gab im Palacio Real ein Konzert mit einem im Jahr 1709 von Antonio Stradivari gebauten Instrumentenquartett aus dem Besitz des spanischen Königshauses. 2016 erfolgte eine Wiedereinladung durch den spanischen Palast.

Aktuell musiziert das Ensemble in der Besetzung: Frank-Michael Erben, Conrad Suske, Anton Jivaev und Leonard Frey Maibach

Konzertkarten: 34,00 €
Schüler: 9,80 €