Pfingstkonzert

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 20.00 Uhr

24. Marienberger Pfingstkonzert


Klosterkirche St. Marienberg in Helmstedt

Antonio Vivaldi und Joseph Haydn






Josef Ziga, Violine
Staatsorchester Braunschweig
Gerd Schaller, Leitung


„Le quattro stagioni“ - Die vier Jahreszeiten - ist wohl das bekannteste Werk Antonio Vivaldis. Bei der Komposition aus dem Jahr 1725 handelt es sich um vier Violinkonzerte mit außermusikalischen Programmen. Wie der Titel bereits nahelegt, werden vor allem Naturerscheinungen imitiert. Sanfte Winde, heftige Stürme und Gewitter sind Elemente, die in allen vier Konzerten auftreten; hinzu kommen verschiedene Vogelstimmen und sogar ein bellender Hund, weiterhin menschliche Betätigungen wie etwa die Jagd, ein Bauerntanz, das Schlittschuhlaufen, einschließlich Stolpern und Hinfallen, bis hin zum schweren Schlaf eines Betrunkenen.

Joseph Haydns Sinfonien „Le matin“ und „Le soir“ umrahmen Vivaldis Jahreszeiten. Joseph Haydn schrieb die Sinfonie Nr. 6 D-Dur „Le matin“ (Der Morgen) zusammen mit den Nummern 7 „Le midi“ (Der Mittag) und 8 „Le soir“ (Der Abend) wahrscheinlich im Jahr 1761. Es ist der einzige zusammenhängende Zyklus innerhalb seiner Sinfonien; er wurde als „Die Tageszeiten“ bekannt.
Auch diese Sinfonien beruhen auf einer programmatischen Idee, die durch die Titel erkennbar werden.
Der Anfang von „Le matin“ z. B. erinnert an einen Sonnenaufgang, während das Finale von „Le soir“ mit dem Untertitel „La Tempesta“ ein Sommergewitter darstellt. Die zahlreichen Soli für verschiedenste Instrumente rücken die Werke in die Nähe des barocken Concerto grosso.

Konzertkarten: ab 20,90 €




Dienstag, 30. Mai 2017, 20.00 Uhr

23. Marienberger Pfingstkonzert


Klosterkirche St. Marienberg in Helmstedt






Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 5   d-moll   Op.107   "Reformations-Sinfonie"
   
- Pause -  
   
  Einführung in die Sinfonie
   
Paul Hindemith Sinfonie "Mathis der Maler"
mit Bildern von den entsprechenden Teilen des Isenheimer Altars




Staatsorchester Braunschweig
Einführung: Orchesterdirektor Martin Weller
Leitung: Gerd Schaller


430 Jahre Staatsorchester

Das Staatsorchester Braunschweig bestreitet mittlerweile seine 429. Spielzeit und gehört somit zu den ältesten Kulturorchestern der Welt. Hervorgegangen ist es aus der 1587 gegründeten Hofkapelle des Herzogs Julius zu Braunschweig-Wolfenbüttel.
Seine Entwicklung zu einem modernen Opern- und Sinfonieorchester ist verbunden mit Namen wie Schütz, Spohr, Mendelssohn Bartholdy, Berlioz, Liszt oder Strauss, die als Kapellmeister oder Dirigenten eigene Werke in Braunschweig vorstellten.
Neben Formaten wie »Pop meets Classic« und »Klassik im Park« mit über 20.000 Besuchern, sowie zahlreichen Film- und Sonderkonzerten in der Region, bestreitet das Staatsorchester sowohl in Braunschweig, als auch bundesweit, jährlich eine Reihe von Sinfoniekonzerten.









Mittwoch den 4. Juni 2014, 20.00 Uhr

20. Marienberger Pfingstkonzert

Klosterkirche Marienberg, Helmstedt
Staatsorchester Braunschweig
Julian Steckel/Violoncello
Leitung: N.N.

Seit dem Gewinn des ersten Preises beim internationalen ARD-Wettbewerb 2010, bei welchem er zusätzlich den Publikumspreis, den Oehms-Classics-Sonderpreis des Münchener Kammerorchesters erhielt, gehört Julian Steckel zu den international gefragtesten Cellisten.

Programm:
E. W. Korngold - Cello-Konzert C-Dur op. 37
P. Tschaikowski - Rokoko-Variationen für Violoncello und Orch. op 13
A, Dvorak - 9. Sinfonie e-moll op. 95 "Aus der neuen Welt"